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Wissen

Published on März 25th, 2014 | by lob

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Aktiv oder Passiv – Welches Boxenkonzept ist besser?

Eigentlich sind alle AirPlay fähigen Lautsprecher neben dem AirPlay Empfänger auch mit einem eigenen Digital Audio Converter (DAC) und einer kleinen Vorverstärker / Endstufen Kombination  ausgestattet. Demnach sind es also immer aktiv angetriebene Lautsprecher. Die Frage nach passiv angetriebenen Lautsprechern stellt sich doch gar nicht. Oder doch?

Was hat das denn mit AirPlay zu tun? Eigentlich gar nichts!

Sehr wohl! Denn immer wenn man für seine persönlichen Bedürfnisse ein optimales Setup haben möchte, wählt man die verschiedenen Komponenten mit viel Bedacht: So kommt das AirPlay Signal z.B. aus einem Apple AirPort Express, aufbereitet durch einen externen DAC, verstärkt durch eine Endstufen und wiedergegeben durch mannshohe Lautsprecher die mehrere Kubikmeter Luft in Nanosekunden bewegen können.

Also was ist besser, Aktivlautsprecher oder klassische Passivlautsprecher?

Um es kurz zu machen: Ein Besser oder Schlechter gibt es nicht – Wie so oft kommt es auf die persönlichen Vorlieben und den jeweiligen Einsatzbereich an.

Bei einem aktiv angetriebenen Lautsprecher ist es vorteilhaft, dass man sich als Anwender keine Gedanken über die Abstimmung der erforderlichen Komponenten machen muss. Hier hat der Hersteller bereits entsprechend ausgewählte auf auf einander abgestimmte Komponenten verbaut. So lassen sich sogar ohne Klangverlust Materialressourcen sparen. Eine Hochtonendstufe beispielsweise muss innerhalb der Aktivbox keine großen Ströme liefern. Daher kann man zu einem verhältnismäßig leistungsschwachen Verstärker greifen, der dafür die hohen Frequenzen sehr fein auflöst. Die Tieftonendstufe hingegen muss wesentlich mehr Leistung bringen, ist klanglich aber weniger kritisch. Daher greifen viele Hersteller zu energieeffizienten Schaltverstärkern. Die kosten nicht viel und liefern eine satte Leistung.

Die Aufgabe der Frequenzweiche übernimmt bei aktuellen Aktivboxen meist eine Halbleiterschaltung beziehungsweise ein Digital Sound Processor (DSP). Bei Aktivlautsprechern mit AirPlay Funktion ist eigentlich immer ein DSP verbaut, da die Daten ja bereits digital angeflogen kommen. Durch den DSP lassen sich Probleme im Timing und Signalphase, wie sie oft bei Passivweichen auftreten, auf einfache Weise vermeiden. Zusätzlich kann eine DSP noch gleich eine Reihe weiterer Aufgaben übernehmen die innerhalb einer Passivbox nicht zu lösen wären: Laufzeitunterschiede zwischen Hoch- und Tieftöner können ausgeglichen werden, Unregelmäßigkeiten im Frequenzgang werden geglättet, vom Anwender einstellbare Raumkorrekturfilter lassen sich leicht realisieren und auch Limiterschaltungen zum Schutz der Chassis sind möglich.

Erst nach der umfangreichen Bearbeitung des Musiksignals durch den DSP gelangt es dann zu den Endstufen, die hier für jeden Frequenzweg separat zur Verfügung stehen und über kurze Kabelwege direkt mit den Chassis verdrahtet sind. Da die Signale intern sowieso digital verarbeitet werden, liegt es nahe, gleich auch noch Eingänge für digitale Quellen (z.B. AirPlay) einzubauen und die Aktivbox mit einem hochauflösenden Digital / Analog Wandler (DAC) zu veredeln der auch per USB angesprochen werden kann. All das kosten nicht viel, erhöht aber den Marktwert und die Einsatzmöglichkeiten.

Hier ist der Vorteil für viele Anwender auch gleichzeitig ein Nachteil. Möchte ich, dass irgendein DSP meine Lieblingsmusik dem Lautsprecher anpasst? Bei einem passiv angetriebenen Lautsprecher ist die Frequenzweiche lediglich in Bezug auf verbauten Chassis angepasst. Themen wie Signalphasen Timing werden durch analoge Schaltungen und bauseitige Modifikationen der Lautsprecherbox begegnet. Eine aktive Beeinflussung des Musiksignals gibt es hier nicht. Die Signalaufbereitung erfolgt im Vorfeld durch einen separaten Verstärker, der den persönlichen Ansprüchen den Nutzers entspricht. Hier gibt es alles: Von einem günstigen Class D Vollverstärker bis zu einer Vorverstärker / Endstufen Kombination. Der Vorverstärker ist dabei das Schaltfeld über welches die verschiedenen Signalquellen verwaltet werden können (sofern vorhanden). Die Endstufe ist im Idealfall in zwei getrennten Monoblöcken untergebracht um etwaige Beeinflussungen der Kanäle auf einander auszuschließen. Bei der Wahl der Endstufe sollte man sich immer an den Lautsprechern die angetrieben werden wollen orientieren. Denn je größer der Speaker, desto mehr Leistung muss die Endstufe liefern.

Natürlich ist die Materialschlacht bei passiven Lautsprechern entsprechend groß. Neben den Komponenten zu Signalaufbereitung kommen auch noch Dinge wie ein separater DAC, Lautsprecherkabel und Chinchkabel die einen, nachgewiesener Weise, nicht unerheblichen Einfluss auf die Musikqualität haben. Und wer möchte, kann sich auch noch dem Thema Stromkabel widmen… Wenn also die Anzahl der möglichen und benötigten Komponenten bei passiven Lautsprechen größer ist als bei Aktivboxen, liegt der Vorteil auf der Hand: Man ist flexibler!

Aus eigener Erfahrung möchte ich an der Stelle noch anmerken, dass die Optimierung der Signalkette niemals ein Ende findet… Man ist stets bemüht das schwächste Glied in der Kette auszutauschen und kommt dann zum nächsten, und zum nächsten und zum nächsten…

Unter technischen und kommerziellen Gesichtspunkten sind meines Erachtens Aktivboxen die erste Wahl. Audiophile Hobbyisten werden sich vermutlich bei passiven Systemen am ehesten aufgehoben fühlen. Meine persönlich perfekte Lösung ist die Kombination AirPort Express + DAC + Aktivbox.

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Ich liebe Technik - Bin ein Apple Fanboy und HiFi begleitet mich schon mein ganzes Leben lang.



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